Podcastfolge 64 – Mai 2024

Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.. Jetzt haben wir schon Ende Mai und ihr könnt Euch auf einen neuen Journal Club und zwei coole Themen in unserer Folge freuen:

Wir reden über das Thema Fungämie und psychiatrische Notfälle in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Hört rein und viel Spaß!

Vermischtes:

ZAS-Rechner: https://www.acbcalc.com

Journal Club:

Thorben:

Dana:

Wu X, Wen G, Yan L, Wang Y, Ren X, Li G, Luo Y, Shang J, Lu L, Hermenean A, Yao J, Li B, Lu Y, Wu X. Ketamine administration causes cognitive impairment by destroying the circulation function of the glymphatic system. Biomed Pharmacother. 2024 May 16;175:116739. doi: 10.1016/j.biopha.2024.116739. Epub ahead of print. PMID: 38759288.

Dominic:

Ruetzler K, Bustamante S, Schmidt MT, Almonacid-Cardenas F, Duncan A, Bauer A, Turan A, Skubas NJ, Sessler DI; Collaborative VLS Trial Group. Video Laryngoscopy vs Direct Laryngoscopy for Endotracheal Intubation in the Operating Room: A Cluster Randomized Clinical Trial. JAMA. 2024 Apr 16;331(15):1279-1286. doi: 10.1001/jama.2024.0762. PMID: 38497992; PMCID: PMC10949146.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38497992/

Paula:

Quellen: Fungämie 

  • –  S1 Leitlinie Diagnose und Therapie von Candida Infektionen: Gemeinsame Empfehlungen der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft und der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (aktuelle Überarbeitung, Juli 2020)
  • –  Koehler, P. et al. (2019), Morbidity and mortality of candidaemia in Europe: an epidemiologic meta-analysis, Clinical Microbiology and Infection
  • –  Morrell M, Fraser VJ, Kollef MH (2005) Delaying the empiric treatment of Candida bloodstream infection until positive blood culture results are obtained: a potential risk factor for hospital mortality. Antimicrob Agents Chemother; 49: 3640–3645.
  • –  Garey KW, Rege M, Pai MP et al. (2006) Time to initiation of fluconazole therapy impacts mortality in patients with candidemia: a multi- institutional study. Clin Infect Dis; 43: 25–31
  • –  Schmoch, T. et al. (2024) Leitliniengerechte Therapie der Sepsis, Die Anaesthesiologie 1
  • –  Basetti et al. (2013) A research agenda on the management of intra-abdominal candidiasis: results from a consensus ofmultinational experts; Intensive Care Med (2013)
  • –  Lestin et al. (2018) Fungämie nach oraler Gabe von Saccharomyces boulardii bei einem multimorbiden Patienten
  • –  Aldejohann et al. (2023) Anstieg von Candida-auris-Fällen und erste nosokomiale Übertragungen in Deutschland
  • –  Richter et al. (2020) Pilzinfektionen in der Intensivmedizin
  • –  Kollef et al. (2012) Septic shock attributed to Candida infection: importance of empiric therapy and source control
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6 Kommentare

  • Dr. Bernd Krämer

    Pippi Langstrumpf war ein super Beitrag! Leider gibt es viel zu wenige Therapieplätze für Kinder und Jugendliche.

  • Marion Fischer

    Die Verwechslung Rifampicin-Rifamicin ist bei uns auch schon vorgekommen!!! Danke für eure tolle Arbeit!

  • Inga Anderle

    „beleuchtete Türklinke“ führt jetzt dazu, dass ich tatsächlich, die Idee, aus einem Laryngoskop, mal eine Türklinke zu basten, umstetzen werde. Laryngoskope als Schubladengriff gibt es an meinem Schreibtisch schon 🙂

    Ansonsten, wie immer, toller Podcast und interessante Themen.
    Vielen Dank für Eure Arbeit.
    In die Kitty hab ich auch ein wenig geworfen. Hoffe, es hilft ein wenig.

  • Christoph Chudy

    Hallo liebes Pin-up-doc-Team
    Wie immer ein sehr guter und lehrreicher Podcast! Danke und großes Lob für eure Mühe
    Der Beitrag mit dem Lieblingsfehler ist super und bringt die alltägliche Problematik auf den Punkt. Jeder von uns kann hierzu sicherlich Beispiele beisteuern mit unterschiedlichen Folgen für die Patienten. Ihr habt auch sehr angeregt über Lösungen zur Vermeidung von Medikationsfehlern gesprochen. Ich muss Dominik klar zustimmen, dass eine Vereinheitlichung von Verordnungen hierbei sehr hilfreich wäre; auch wenn schwer zu realisieren. Aber bei wesentlichen Dingen, sprich Perfusoren mit Katecholaminen, Sedierung, Analgesie, Antikoagulation etc., sollte dies zumindest bundesweit und vor allem klinikintern vereinheitlicht werden. Durch meine FA-Ausbildung, Pflegezeit und jetzige Tätigkeit als ANÜ Arzt habe ich viele Häuser gesehen und gerade was Katecholamine etc. angeht so ziemlich jede mögliche Perfusordosierung und Laufratendosierung gesehen (teilweise im gleichen Haus unterschiede zwischen NCH ITS, Innere ITS, Anä ITS..). Gerade bei solch sensiblen Medikamenten sollte man das vereinheitlichen und die Dosierung in Menge/kgKG/min(h) steuern. So ist es plausibel, vergleichbar und für jeden verständlich. Klar muss man dann das Personal umschulen, aber das sollte kein Hexenwerk sein. …. Wobei, wenn man in einer Klinik fragt warum diese etwas so macht bekommt man oft die Antwort bei der ich Puls und Blutdruck bekomme: „ Haben wir schon immer so gemacht!“
    Würde mich freuen eure Meinung zu der Thematik zu hören.
    Viele Grüße Christoph

  • Stefan Böhme

    Liebes pin-up-docs-Team,
    vielen Dank für Eure tolle, unermüdliche und wirklich bereichernde Arbeit. Ihr bewegt wirklich was.
    Auf der Fahrt zu meinem heutigen NEF-Dienst habe ich den Beitrag zur KJP gehört, der richtig toll gemacht und super spannend ist. Und was soll ich sagen, 30 Minuten nach Dienstbeginn: „N1R1 PSYCH – schreit rum, völlig außer sich, möchte sich umbringen – [NAME], 12 Jahre“. Ich hab mich noch nie auf einen Psych-Einsatz gefreut, jetzt war ich tatsächlich gespannt, ein bisschen was von dem gehörten auszuprobieren. Und das hab ich dann auch getan. Gerade die „respektvolle Neugier“, das Ernstnehmen und das Kontakt zum Patienten halten fand ich ganz großartig und das hat auch wirklich gut funktioniert. Es war schnell klar, dass das eine Einweisung in die KJP wird. Also motivierter Anruf dort (leider ging nicht Franziska ran) und auf meine ordentlich vorbereitete Begründung für die Einweisung kam dann vom Diensthabenden – wie eigentlich immer hier bei uns – nur ein spöttisches „naja, dann müsst ihr die halt herbringen“, bei dem man das Augenrollen durch das Telefon sehen konnte.
    Nichtsdestotrotz hab ich mich nach Eurem Beitrag wesentlich sicherer gefühlt und den Einsatz glaube ich auch gar nicht so schlecht abgearbeitet.
    Also insbesondere nochmal vielen Dank an Paula und Franziska für den Beitrag! Die Einsatzpauschale geht an Euch!
    Viele Grüße,
    Stefan

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