Hauptfolge August 2026 – Folge 92

Auch im August 2026 haben wir wieder eine, hoffentlich kurzweilige und unterhaltsame Folge für euch vorbereitet, diesmal sogar mal wieder in früher üblicher Länge 😉 In dieser (etwas politischeren) Folge geht es unter anderem um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Dominic hat einen Beitrag zu Muskelrelaxantien für euch vorbereitet und auch der Journal-Club kommt natürlich nicht zu kurz. Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Hören!

Hauptfolge August 2026 – Folge 92 pin-up-docs – don't panic

Auch im August 2026 haben wir wieder eine, hoffentlich kurzweilige und unterhaltsame Folge für euch vorbereitet, diesmal sogar mal wieder in früher üblicher Länge 😉 In dieser (etwas politischeren) Folge geht es unter anderem um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Dominic hat einen Beitrag zu Muskelrelaxantien für euch vorbereitet und auch der Journal-Club kommt natürlich nicht zu kurz. Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Hören!
  1. Hauptfolge August 2026 – Folge 92
  2. Sonderfolge "Good Night Fatigue Studie"
  3. Hauptfolge Juli 2026 – Folge 91
  4. Sonderfolge "Rollenbilder in der Medizin"
  5. Hauptfolge Juni 2026 – Folge 90

Fatigue

Hier der Link zu Gerrits Studie. Sie ist ab dem 31.8 freigeschaltet.
https://survey.academiccloud.de/f/523954?lang=de

Hier der Link zur zugehörigen Podcastfolge: https://pin-up-docs.podigee.io/95-sonderfolge-good-night-fatigue-studie

Journalclub

Dominic: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2852394

GKV-Gesetz

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz

Muskelrelaxantien

Quellen:

https://esaic.org/guideline/neuromuscular-blockade

https://journals.lww.com/ejanaesthesiology/Fulltext/2023/02000/Peri_operative_management_of_neuromuscular.3.aspx

https://esaic.org/wp-content/uploads/2024/07/13.-NMB-Infographic.jpg

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7531538

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13164415

https://www.ai-online.info/images/ai-ausgabe/2002/12-2002/AI%2002_12_831.pdf

https://ains.umg.eu/studium-lehre/podcast/episode-11-relaxometrie

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13323612

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13323612

https://journals.lww.com/anesthesiology/abstract/10.1097/00000542-194207000-00006~the-use-of-curare-in-general-anesthesia?redirectionsource=fulltextview

https://www.cirs-ains.de/cirs-ains/publikationen/bda-und-dgai/fall-des-monats/885-2016-06-04-10-45-43.html

https://journals.lww.com/anesthesiology/fulltext/10.1097/aln.0000000000004379~2023-american-society-of-anesthesiologists-practice

https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-3-662-45539-5_160-1

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/123132

https://www.baxter.de/sites/g/files/ebysai1301/files/2024-01/sugammadex_fs.pdf

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36377554

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28573344

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7 Kommentare

  • Raphael

    Hallo zusammen, vielen Dank für den sehr schönen Podcast! Ich höre ihn immer sehr gerne auf dem Fahrrad.

    Hier ein paar Hinweise:

    Die ED95 für Cis-Atracurium beträgt 0,05 mg/kg nicht 0,1 mg/kg (siehe Fachinfo). Wir verwenden in der Klinik für eine Routine-Einleitung z.B. die 2-fache ED95 also 0,1 mg/kg.

    Bei Rocuronium nehmen wir für die RSI traditionell die doppelte ED95 also 0,9 mg/kg bzw. 1 mg/kg (Fachinfo).

    Bei hochgradig eingeschränkter Niereninsuffizienz und RSI möchte ich noch darauf hinweisen, dass Sugammadex off-label ist, da es 100% renal ausgeschieden wird (Fachinfo Bridion).

    Bzgl. Histaminliberation bei Cisatracurium vs. Mivacurium hatte ich vor einiger Zeit selbst mal recherchiert und z.B. diese Übersichtsarbeit gefunden https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7760871/
    Ich kopiere mal den Abschnitt:

    The release of histamine may lead to vasodilatation, hypotension, and compensatory tachycardia (Table 5). These effects are more pronounced with the older benzylisoquinolinium compounds, especially tubocurarine,
    than with atracurium and do not occur with the aminosteroid compounds.65,66 Mivacurium stimulates the
    release of histamine to the same degree that atracurium does, but doxacurium and cisatracurium do not
    have such an effect.57,65,67

    Macht weiter so und bleibt stabil

    Grüße
    Raphael

  • Mares

    Vielen lieben Dank für eure spannende Folge mit dem vermischtes Beitrag zum Gesundheits politischen Thema und zur Neuregelung der kassenärztlichen Vergütung.
    Was mir dabei aufgefallen ist, wie bei fast allen politischen Diskussionen aktuell, es wurden durchgehend nur Missstände und schlechte Änderungen aufgezeigt. Aufgrund der wahnsinnig schlechten Reformen kann ich das einerseits sehr gut verstehen, andererseits fehlen hier konstruktive Vorschläge.
    Ich fände es dringend geboten. Eine zweite Folge zum gleichen Thema mit konkreten Vorschlägen und idealer Weise auch Zuordnungen, wer diese politisch realisieren könnte nur so kann man vermeiden, dass ein solcher Beitrag nicht dazu führt, dass am Ende die falschen profitieren gerade so kurz vor einer so schwierigen Landtagswahl, auf die wir alle mit weinenden Augen blicken.
    Danke für euer Engagement macht weiter so ich würde mich sehr freuen, wenn ihr jemanden findet. Der konkrete Verbesserungsvorschläge hat ich selbst hab tatsächlich nur kleine Ideen. Danas Vorschlag mit der Möglichkeit der Katheteranlage im Heim wäre ein kleiner erster Schritt, der das System entlastet….

  • Hallo Zusammen,

    danke für den klasse Podcast und das wichtige Thema GKV Gesetz!

    Was die Frage angeht, wer am meisten Kaffee trinkt, die ist geklärt und es sind NICHT die Anästhesist:innen!

    Es sind die Orthopäden! Das BMJ hat das 2025 in seiner Weihnachtsausgabe geklärt:

    https://www.bmj.com/content/351/bmj.h6446

    Abstract
    Objective To evaluate doctors’ coffee consumption at work and differences between specialties.

    Design Single centre retrospective cohort study.

    Setting Large teaching hospital in Switzerland.

    Participants 766 qualified doctors (425 men, 341 women) from all medical specialties (201 internal medicine, 76 general surgery, 67 anaesthetics, 54 radiology, 48 orthopaedics, 43 gynaecology, 36 neurology, 23 neurosurgery, 96 other specialties).

    Data source Staff purchasing history from staff canteens’ electronic payment system linked to separate anonymised personal data from the human resource database.

    Main outcome measure Numbers of coffees purchased per person per year.

    Results 84% (644) of doctors purchased coffee at one of the hospital canteens. 70 772 coffees were consumed by doctors in 2014. There was a significant association between specialty and yearly coffee purchasing (F=12.45; P<0.01). On average orthopaedic surgeons purchased the most coffee per person per year (mean 189, SD 136) followed by radiologists (177, SD 191) and general surgeons (167, SD 138). Anaesthetists purchased the least coffee (39, SD 48). Male doctors bought significantly more coffees per person per year (128 (SD 140) v 86 (SD 86), t=−4.66, P<0.01) and twice as many espressos as female doctors (mean 27 (SD 46) v 10 (SD 19), t=−6.54, P5 years’ experience) bought most coffees per person per year (140, SD 169) and junior doctors and registrars bought fewest (95, SD 85). Propensity of buying rounds also increased with hierarchical position (χ2=556.24; P<0.01), with heads of departments buying more rounds than junior doctors (30% v 15%).

    Conclusions Doctors commonly use coffee as a stimulant. Substantial variation exists between specialties. Surgeons drink notably more coffee than physicians, with orthopaedic surgeons consuming the greatest amount in the communal cafeteria setting, though this might reflect social tendencies rather than caffeine dependency. Hierarchical position is positively correlated with coffee consumption and generosity with regard to buying rounds of coffee.

  • Moritz

    Zum Thema Relaxometrie möchte ich noch sagen, dass ich finde, das der single twitch ein wunderbares Tool ist für die Intubation. Warum einen TOF messen, wenn mich sowieso nur interessiert, wann ich bei 0/4 angekommen bin. Stattdessen den single Twitch auf 1Hz stellen und sobald hier kein Zucken mehr registriert wird hab ich meine gewünschte Relaxierung zur Intubation erreicht. Denn beim TOF habe ich jedesmal 3 Reize, die überflüssig sind und ich muss zwischen jeder TOF Messung ein paar Sekunden warten (ich meine es ist eine Pause von min. 5 Sekunden zwischen zwei TOF Messungen in unserem Gerät)

  • Jesamine

    Hey,
    danke für euren tollen Beitrag zu den Muskelrelaxantien. Die Diskussion zu Succi und Rocuronium ist sehr ausführlich und aktuell.
    Bzgl der allgemeinen Meinung zu Rocuronium/Sugammadex ist mir der Beitrag teilweise zu unreflektiert (obwohl Rocuronium mein Lieblingsrelaxans ist). Eine aktuelle (2025) Studie zum Vergleich zwischen Cisatracurium/Neostigmin und Rocuronium/Sugammadex zeigt auf, dass es zu mehr „acute respiratory distress (RR, 2.70, CI, 1.31-5.58, P = .0052), hypertensive crisis (RR, 1.85, CI, 1.37-2.49, P < .0001), heart failure (RR, 1.14, CI, 1.06-1.23, P = .0004), pleural effusion (RR, 1.30, CI, 1.14-1.49, P < .0001),and 30-day mortality“ kommt.
    Nur weil wir den Schaden (Aspiration, Restralaxierung?!, etc.) nicht sehen können, ist es vielleicht trotzdem nicht besser.
    Zudem ist die Anatagoniserung mit Sugammadex bei einer GFR<30ml/min laut Fachinfo nicht zugelassen (und das Patientengut dazu wird ja immer häufiger).
    Danke für eure tolle Arbeit.
    Macht weiter so!!

  • Niko

    Bezüglich der GKV – was oft vergessen wird: Das ist ein Solidarsystem. Das ist nicht das Geld vom Staat oder aus Steuern – das sind die Beiträge von Arbeitenden, die ja nicht mehr reichen, um alles für alle zu bezahlen.

    Entweder schafft man die KK ab und dann finanziert die Regierung alles, was man will, oder man muss sich schon an den verfügbaren Ressourcen orientieren. Man kann ja nicht kostenlos wie im NHS und gleichzeitig Luxus wie in den USA haben.

    Im Endeffekt, solange das System solidarisch ist, ist mir nicht klar, warum jemand aus dem System Vermögen aufbauen soll. Praxen und Krankenhäuser sollen so viel bekommen, dass sie Personal und Materialien bezahlen können und nicht pleitegehen. Wenn jemand sich bereichern will, soll man, anstatt Geschäftsführer in einem Kommunalkrankenhaus zu sein, ja etwas im privaten Sektor tun. Oder befreit uns von den Zwangsabgaben in ein „Solidarsystem“ und macht es so, wie es bei (Eingen von) euch in der Schweiz ist – alle sind privatversichert, und gut ist es.

    Wenn aber jemand der Meinung ist, dass an der falschen Stelle gespart wird, dann soll man ja auch sagen: Wo wird zu viel Geld ausgegeben, und wo sollen wir das stoppen und sparen? Die Ressourcen kommen ja von irgendwoher und sind begrenzt – und wir sollen sie dann entsprechend verteilen.

    Und bei den KK, die das Geld verzockt haben, muss ja schon die Staatsanwaltschaft involviert sein, und die Verantwortlichen sollen ihr Vermögen verlieren sowie wahrscheinlich auch Freiheitsstrafen bekommen.

    Und bezüglich der Witze über Rente und „Arbeiten seit 11“ muss ich sagen, dass Ärzte meistens nichts in die GRV einzahlen. Und auch als AÄ zahlt man in die Rentenkasse ein – nicht erst als Fachärztin für Kindermedizin.

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