Hauptfolge April 2026 – Folge 88

Auch im April 2026 haben wir wieder eine spannende Folge für euch: Damit euch am 1. Mai (und natürlich auch danach) nicht langweilig wird, haben wir diesen Monat tief in unserer „Kongress-Kiste“ gekramt und euch gleich zwei Live-Mitschnitte von Kongressen mitgebracht. So nehmen wir euch unter anderem mit auf eine Zeitreise ins Jahr 2035. Außerdem gibt es wie immer einen Journal-Club mit spannenden, top aktuellen Studien. Viel Spaß beim Hören!

Vermischtes

https://www.nature.com/articles/d41586-026-00969-z

Intensivmedizin.online: https://intensivmedizin.online/

Journal Club

Paula

Thille AW, Chamblet L, Ragot S, Gacouin A, Nay MA, Ehrmann S, Girault C, Dangers L, Labro G, Canet E, Quenot JP, Decavele M, Guitton C, Prat G, Saccheri C, Contou D, Rouze A, Azais MA, Romen A, Lacave G, Lautrette A, Sedillot N, Sonneville R, Vivier E, Hoppe MA, Bourenne J, Beloncle F, Coudroy R, Frat JP. Prophylactic noninvasive ventilation after extubation in high-risk patients without hypercapnia. Intensive Care Med. 2026 Apr 13. doi: 10.1007/s00134-026-08396-4. Epub ahead of print. PMID: 41973108.

Dana

„Video consultation in the prehospital stroke chain of care for suspected large vessel occlusion: a mixed-methods feasibility study“ – Publiziert am 11. April 2026 in BMC Emergency Medicine, Lise-Lotte Omran et al.

Thorben

Henning

Takatoshi Koroki, Motoki Fujii, Yuki Kotani, Takahiko Yaguchi, Taisuke Shibata, Chihiro Hirata, Naoki Okawa, Koshi Ota, Mayuko Tonai, Toshiyuki Karumai, Yuki Kataoka, Yoshiro Hayashi, Contamination of Blood Cultures Drawn From Arterial Catheters Versus Venipuncture or Venous Catheters in Critically Ill Patients: A Systematic Review and Meta-analysis, Clinical Infectious Diseases, Volume 82, Issue 3, 15 March 2026, Pages 446–452, https://doi.org/10.1093/cid/ciaf260

Back to the Future

https://pin-up-docs.podigee.io/91-hauptfolge-april-2026

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3 Kommentare

  • Holger Skidzun

    Hi ihr alle!
    Auch diese Folge ist nicht bei Apple abrufbar? Das Abspielen über den Browser ist doch viel nerviger, oder habe ich etwas übersehen?

    LG und einen schönen und ruhigen Kampftag morgen!
    Holger

  • Karsten Wiese

    Guten Morgen liebe Pin-Up-Docs.

    beim Thema KI hatte ich vor kurzem ein Erlebnis der besonderen Art mit ChatGPT. Ich wollte mich für die Unterrichtsvorbereitung updaten, Steroide beim toxischen Lungenödem.
    ChatGPT: Hier sind passende Studien.
    Ich: Bitte mit DOI.
    ChatGPT: Achso, na klar, hier mit DOI.
    Ich: Ich habe es überprüft, keine der Studien existiert, die sind alle ausgedacht. Bitte nur echte Studien.
    ChatGPT: Ach so, nur echte Studien, ok hier sind echte Studien.
    Ich: WTF!

    Noch eine Ergänzung zur Video Konsultation bei Stroke
    Vor Ort wurde der mHISS zur Detektion von LVO genutzt.
    Bei mHISS ≥ 2 und Zeit bis regionale Stroke Unit <45 Minuten war der direkte Transport vorgesehen.
    Durch den/die Arzt/Ärztin wurde im Video der vollständige NIHSS erhoben.
    Mediane Zeit bis Thrombectomy mit Video 182 Minuten, ohne Video 169 Minuten, aber viel entscheidender ist die Zeit bis zur Lyse mit Video 102 Minuten vs. ohne Video 76 Minuten.
    Damit ergeben sich folgende
    door-to-needle
    Mit Video 38 Minuten
    Ohne Video 34 Minuten
    door-to-needle (oder door-to-thrombectomy, ist aus der Studie nicht zu entnehmen)
    Mit Video 118 Minuten
    Ohne Video 127 Minuten

    https://www.universimed.com/de/article/neurologie/schlaganfallforschung-fokus-42946
    Die RACECAT Studie scheint ja Hinweise zu liefern, dass ein Outcome relevanter Vorteil nur vorliegt, wenn die zusätzliche Transportzeit 45 Minuten nicht übersteigt. Insofern ist das Studienprotokoll ohne Follow Up des neurologischen Outcomes in Frage zu stellen, da genau diese 45 Minuten Regel ärztlich überstimmt werden konnte.

    Zur prophylaktischen NIV Studie.
    Wurde angegeben, welcher Beatmungsmodus in NIV genutzt wurde? CPAP-ASB oder BIPAP?

    Liebe Grüße aus Bonn
    Karsten

  • Mike Hermsen

    Guten Morgen zusammen,
    Thema Geld löst das Problem.
    der Frust ist verständlich, die Ursache jedoch rein struktureller Natur: Das Problem liegt nicht an mangelnder Zahlungsbereitschaft der GKV, sondern an der strikten Budgetierung und Kontingentierung im gesetzlichen System.
    Praxen erhalten für GKV-Patienten nur bis zu einer bestimmten Fallzahl-Obergrenze (Regelleistungsvolumen) eine volle Vergütung. Leistungen darüber hinaus werden drastisch abgewertet oder gar nicht vergütet, die Praxis arbeitet ab diesem Punkt faktisch pro bono.
    Bei PKV-Patienten existiert diese Budgetierung nicht; jede Leistung wird als Einzelleistung voll vergütet. Die schnellere Terminvergabe ist somit keine Diskriminierung, sondern die logische Folge rationaler Betriebsführung innerhalb staatlich vorgegebener Kapazitätsgrenzen.
    Zur Lösung des Problems wäre also beigetragen wenn wir weniger planwirtschaftliches Vorgehen seitens des Staates hätten, sondern lediglich die Festlegung des Preises der Leistungen (um Kostenexplosionen wie in den USA zu vermeiden) hätten.

    Liebe Grüße

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